VSG-Glas ist aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Anwendungsspektrum reicht von der Balustrade aus Glas über Windschutzscheiben bis hin zu verglasten Gebäudefronten. GlasandMore ist Ihr fachkundiger Experte, wenn Sie sich für VSG-Glas in der Region Niederrhein, Aachen und Düsseldorf interessieren.
Die Abkürzung VSG steht für Verbundsicherheitsglas. Es zeichnet sich durch einen mehrschichtigen Aufbau aus, der aus zwei oder mehr Einzelglasscheiben und einer oder mehreren dazwischenliegenden Folien besteht. Bei den Einzelglasscheiben kann es sich um Einscheibensicherheitsglas (ESG), teilvorgespanntes Glas (TVG), Floatglas oder um eine Kombination dieser Glasarten handeln.
Die Herstellung von VSG-Glas erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst werden die einzelnen Glasscheiben im gewünschten Format zugeschnitten. Im nächsten Schritt werden die Scheiben mit der reißfesten und elastischen Folie – in der Regel aus PVB (Polyvinylbutyral) – verbunden. Es folgt die Herstellung des Verbundes durch Druck und Wärme. Abschließend können Nachbearbeitungen erfolgen, zum Beispiel die Politur und das Säumen von Kanten.
Bei dem Aufbau mit ESG bzw. TVG Scheiben erfolgt die Bearbeitung vor dem Verbund.
Eine nachträgliche Bearbeitung der Scheiben ist nicht zulässig.
VSG-Glas hat viele Vorteile zu bieten.
Ein wichtiger Pluspunkt ist die Splitterbindung. Kommt es zum Bruch des Glases, bleiben die einzelnen Bruchstücke überwiegend an der Folie haften. In Geschäfts-, und Bereichen mit Personenverkehr sind diese Scheiben zwingend vorgeschrieben.
Des Weiteren kann VSG-Glas einen wichtigen Beitrag zur Einbruchshemmung von Fenstern leisten. In einem geräuschintensiven Umfeld machen sich die guten Schallschutzeigenschaften von VSG-Glas bemerkbar. Ein weiterer Vorteil: In die Folien lassen sich auch Heizsysteme einbinden.
Mögliche Nachteile von VSG-Glas sind die höheren Kosten im Vergleich zu anderen Glasarten.
Die Anforderungen an eine absturzsichernde Verglasung sind in der DIN 18008 festgelegt. Es gibt drei Hauptkategorien:
Kategorie A: raumhohe Verglasungen
Kategorie B: Glasbrüstungen mit Handlauf ohne Pfosten
Kategorie C: Geländerausfachungen, Verglasungen mit vorgesetzten Holmen und ähnliche Konstruktionen
Bei fast allen Anwendungen, ist ein VSG Glas vorgeschrieben. Ob als Einzelscheibe oder als Isolierglaseinheit.
Bei der klassischen Balustrade handelt es sich um eine Brüstung oder ein Geländer mit starkprofilierten Stützen aus Stein oder Beton. Die einzelnen Stützen werden auch als Baluster bezeichnet. Sie verleihen der Balustrade ihren Namen.
In moderner Ausführung kann eine Balustrade auch aus Glas bestehen und Terrassen, Balkone, Treppen, Galerien oder Emporen absichern. VSG-Glas kommt hier bevorzugt zum Einsatz und ist in vielen Fällen sogar vorgeschrieben. Typischerweise handelt es sich bei einer solchen Glasbalustrade um mehrere große und durch Pfosten miteinander verbundene Glasfläche. Anders als bei der klassischen Balustrade ist der Schutz einer Glasbalustrade durchgängig gegeben, sodass auch kleinere Gegenstände nicht herunterfallen können.
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