Gerade in den kalten Monaten zwischen Oktober und April sehnt sich jeder Mensch nach Wärme. Damit Ihre Wohnung zu einer Oase der Behaglichkeit wird, empfehlen wir Ihnen, denn Einbau einer wärmeisolierenden 2-fach oder 3-fach Verglasung. Ein guter Wärmeschutz ist zudem aus Gründen der Gesetzeskonformität ratsam: Das Gebäudeenergiegesetz GEG stellt hohe energetische Anforderungen an Hausbesitzer. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei Ihrer Verglasung am Niederrhein und in der Region Düsseldorf achten sollten.
Bis weit in die 70er Jahre hinein waren Einfachverglasungen der Standard im bundesrepublikanischen Fensterbau. Dies hat sich mit den ersten Isolierverglasungen grundlegend geändert. Seit den 80er Jahren nahm der U-Wert (= Wärmedurchgangskoeffizient als Maß für die Energieeffizienz) stetig ab. Heutige Fenster sind um ein Vielfaches weniger wärmedurchlässig als frühere Modelle. Bei einer 2-fach oder 3-fach Verglasung bleibt die Wärme dort, wo sie hingehört: in der Wohnung. Möglich wird dies durch luftdicht verschlossene Zwischenräume zwischen den Glasscheiben, hauchdünne Low-E-Beschichtungen und wärmehemmendes Edelgas. Ein nachträglicher Fenstertausch von einer Einfach- zu einer Isolierverglasung lohnt sich finanziell meist schon nach wenigen Jahren. Die eingesparten Heizkosten und die geringere CO2-Abgabe wiegen die Einbaukosten schnell auf – ganz zu schweigen vom behaglicheren Wohnambiente.
Zweifachverglasungen sind zwar weniger wärmeeffizient als Dreifachverglasungen, bieten aber dennoch einige Vorteile. Der U-Wert Zweifachverglasung hängen grundsätzlich von zwei Faktoren ab: dem Rahmenmaterial und dem verwendeten Isolierglas. Wichtig in diesem Zusammenhang: Nicht jede Zweifachverglasung erfüllt automatisch die Kriterien der Energieeinsparverordnung EnEV. Als Kunde sollten Sie sich deshalb vor dem Kauf erkundigen, ob die gewählte Verglasung tatsächlich unterhalb des geforderten Wertes von 1,3 W/(m2K) liegt.
Hier ist eine Liste mit den Pros und Contras von Zweifachverglasungen:
Bei einer Dreifach-Wärmeschutzverglasung befinden sich zwischen der kalten Außenwelt und dem warmen Rauminneren drei hintereinander gesetzte Scheiben. Dementsprechend gut ist in der Regel die Wärmedämmung. Experten rechnen damit, dass 3-fach Verglasungen schon bald zum unumgänglichen Standard im Fensterbau werden.
Der Wärmeschutz ist nur einer von zahlreichen Aspekten, die es beim Fensterbau zu berücksichtigen gilt – wenngleich der wichtigste. Weitere Optionen, über die Sie vor dem Einbau nachdenken sollten, sind Sicherheitsglas, intelligente Funktionsgläser, Sonnenschutzglas, Brandschutzglas, Sichtschutzglas und selbstreinigendes Glas.
Nicht jeder Kunde weiß auf Anhieb, ob in seinem Fall eine 2-fach oder 3-fach Verglasung besser ist. Bei Unklarheiten hilft unser nachfolgendes FAQ weiter. Wir beantworten darin alle relevanten Fragen.
Das hängt von den Gegebenheiten ab. Vorab muss geprüft werden, ob eine Dreifachverglasung eingesetzt werden kann. Eine Prüfung des vorhandenen Rahmens ist erforderlich.
2-fach Glas ist aufgrund seines niedrigeren Gewichts schonender für den Fensterrahmen. Außerdem ist es preisgünstiger. Allerdings sind die Förderungsmöglichkeiten bei einer Dreifachverglasung größer. Durch die hohe Heizkostenersparnis rechnen sich Dreifachverglasungen meist schon nach wenigen Jahren. Bei Neubauten dürfen seit 2021 nur noch Dreifachverglasungen eingebaut werden.
Bei einem Austausch der Scheiben, der Zustand des Rahmens und der Beschläge. Das Gewicht der Scheibe. Achten Sie deshalb darauf, geeignete und robuste Fensterrahmen zu wählen oder diese müssen vorhanden zu sein.
Dreifachverglasungen sind dunkler als zweifach Gläser.
Häuser mit schlecht gedämmten Wänden. Hier kann sich aufgrund der exzellenten Wärmedämmung von Dreifachverglasungen Schimmelpilz bilden.
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